Made in – Urbane Praktiken lokaler Produktion

Mit dem Fokus auf die materielle Produktion in der nachindustriellen Stadt wurden unter dem Thema „MADE IN… LOKALE PRAKTIKEN URBANER PRODUKTION“ das Städtische auf seine ökonomischen, sozio-kulturellen und räumlichen Potenziale hin befragt. Ziel des Workshops war es, eigene wie lokale Wissensbestände durch aktiven Austausch zu erweitern, d.h. auch, das Netzwerk von „Experten des Alltags“ in die Prozesse der gegenwärtigen Stadtproduktion mit einzubeziehen. Die Universität der Nachbarschaften (UdN) bildete dafür die disziplinübergreifende und egalitäre Plattform zwischen wissenschaftlicher und praxisbezogener Wissensproduktion. Ein großer Dank geht an die Organisatoren Ben Pohl(HCU), Tabea Michaelis(HCU) und Imke Plinta(CivicCity) und an alle anderen Helfer für die Ermöglichung dieses einzigartigen Get-Togethers!

Themen des Workshops:

Making, Crafting & Upcycling

Wir produzieren, was wir selber brauchen! Vom Konsumenten zum „Prosumenten“. Kann die lokale Produktion mehr als eine erfolgreiche „Nische“ sein?

Open Product
Creative Commons oder das Ende des geistigen Eigentums? Wie kann Fortschritt gemeinsam entwickelt und geteilt werden?

Learning from …
Welche Ressourcen des praktischen Wissens liegen in unserer Gesellschaft? Wie können wir uns aktiv an diesem kulturellen Kapital beteiligen, wenn allein schon Sprache zur Barriere werden kann?

Transformative Architektur
Experimentelle Utopien zum Wohnen und Arbeiten in der postfossilen Stadt. Wie können wir unsere Städte gemeinsam reprogrammieren?

Wertaufbewahrungsmittel
Von der „Marke Eigenbau“ zur eignen Währung? Welche Werte gelten in einer Gesellschaft und wie lassen sie sich in alternativen Formen von Wertaufbewahrungsmitteln tauschen

Zum vertiefen: http://localproduction.net/
Eindrücke: http://gallery.me.com/radiomovie#gallery