MÉX.doc

Das Projekt MÉX.doc generiert aus einer mexikanisch-deutschen
Perspektive Inhalte zu der Fragestellung, ob und inwiefern die
mexikanische Kultur- und Kunstproduktion über die ambivalente
Identität des Landes reflektiert. Als Ankerpunkt dient
dem Projekt die Zusammenarbeit mit dem international renommierten
Schriftsteller Juan Villoro (1956), der seinen Lebensmittelpunkt
in Mexiko Stadt hat. Der preisgekrönte Schriftsteller
und Theatermacher beschäftigt sich in seinen Werken intensiv
mit der mexikanischen Gegenwart, weshalb die Vorstellung
seiner Fiktionen und Einschätzungen als ein tragendes Motiv
des Projekts fungiert. im Rahmen des selben wurde sein erstes
Theaterstück „Muerte parcial“ von der namhaften Übersetzerin
Susanne Lange ins Deutsche übertragen und hierzulande veröffentlicht.
Das Buch „Partieller Tod“ wurde in einer „Inszenierten
Lesung“ im Ibero-Amerikanischen Institut Berlin einem
größeren Publikum überaus erfolgreich in Anwesenheit des
Autors vorgestellt.
Ferner wurde im April 2010 eine Themenausstellung in
der Universidad Autónoma de la Ciudad de México (UACM) mit
mexikanischen und deutschen Künstlern realisiert.

Das Projekt ist weiterhin in Betrieb und weitere Formate sind in Entwicklung.

Realisiert werden konnte die bisherigen Projektmodule durch den mexikanischen
Kulturrat (FONCA), die Botschaft von Mexiko Berlin sowie
dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin.